Wendet man den Blick der rechten Wand zu, entdeckt man, dass der Reichtum der Waffenkammer ungebrochen ist. Auch hier beeindruckt die Vielfalt und Dichte der ausgestellten Waffen: schlanke Speere, scharfe Hellebarden, imposante Streitkolben und kunstvoll gefertigte Armbrüste zeugen vom militärischen Einfallsreichtum jener Zeit. Jedes einzelne Stück scheint mit dem Ziel erhalten worden zu sein, nicht nur seine Form, sondern auch seine Funktion, seine Kraft und seine Geschichte zu präsentieren.
Doch diese Wand birgt noch weitere Schätze: die Rüstungen der Burgverteidiger. Brustpanzer, Helm und Kettenhemd liefern greifbare Beweise für den notwendigen Schutz vor Angriffen. Diese glänzenden, fein gearbeiteten Metallstücke bilden einen Kontrast zum rosafarbenen Stein und den dunklen Paneelen und verstärken den Eindruck von Macht und Präsenz, der vom Raum ausgeht. Jedes Element zeugt von der ständigen Wachsamkeit und Disziplin der Krieger, bereit, die Wälle zu verteidigen oder junge Novizen unter den wachsamen Augen des Waffenmeisters auszubilden.
Beim Gang entlang dieser Wand spüren die Besucher die Vertrautheit des Soldatenalltags: ihre sorgfältig gepflegte Ausrüstung, ihr Geschick im Umgang mit diesen Kriegsinstrumenten, die Verbindung von Technik, Kraft und Strategie. Die vollständige Ausstellung von Waffen und Rüstungen, ordentlich in Reihen angeordnet, vermittelt die ganze Ernsthaftigkeit und das Prestige dieses Raumes, der zugleich Werkstatt, Museum und lebendiges Zeugnis der militärischen Vergangenheit von Haut-Kœnigsbourg ist.
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