Wenn wir gemütlich den Corso Anita Garibaldi entlanggehen und uns der Piazza Municipio nähern, bietet sich links ein diskreter, aber faszinierender Halt an: Dies sind die Überreste des Capitoliums, eines antiken Tempels, der in römischer Zeit der Kapitolinischen Triade – Jupiter, Juno und Minerva – geweiht war.
Unterhalb der heutigen Straße, hinter einer Steinbalustrade, tauchen zerbrochene Säulen, in den Tuffstein gehauene Stufen und antike Platten auf: die Fundamente dessen, was einst ein zentraler Ort des religiösen und politischen Lebens im römischen Terracina war.
Dieses Capitolium, zeitgleich mit dem wenige Schritte weiter gelegenen Aemilianischen Forum, erinnert daran, dass Terracina eine wichtige, strategisch und wohlhabende Stadt an der Via Appia war. Heute scheinen diese Überreste still zu liegen, eingebettet zwischen modernen Mauern, fast verborgen vor neugierigen Blicken … und doch immer noch da, mit einer tausendjährigen Erinnerung.
Ein weiterer Moment der Stille, in dem die Geschichte an der Biegung eines einfachen Bürgersteigs zum Vorschein kommt.
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