Manchmal ist es nicht die Seltenheit einer Art oder die Schönheit einer Form, die uns fesselt – sondern das anhaltende Gefühl des Unbekannten, das uns zum Suchen, Vergleichen und Zweifeln treibt. An diesem Tag, als ich einen mit Moos und feuchtem Eichenlaub bedeckten Hang entlangging, stieß ich auf eine kleine Gruppe Pilze, die mir bekannt vorkamen … und doch …
Ihre Silhouette erinnerte an einen trichterförmigen Klitocybe: ein ausgehöhlter Hut in der Mitte, nach unten geneigte Lamellen, ein hellbeiger Farbton, der mit dem Boden verschmolz. Doch ein Detail fiel mir ins Auge: eine Art Rüsche, dezent, aber sehr präsent, um den Stiel – und dieses schlichte Ornament erschütterte all meine Gewissheiten.
Ich stand da und betrachtete ihre Anordnung, ihre Beschaffenheit, ihre friedliche Präsenz im Herzen des Humus. Vielleicht waren sie einfach eine Variation einer bekannten Art … oder vielleicht eine völlig andere, mimetische Gattung. Das ist der Reichtum der Pilzwelt: Selbst wenn wir zu wissen glauben, birgt die Natur immer ein Geheimnis.
Unklare Identifizierung erfordert natürlich absolute Vorsicht. Diese Silhouetten sind schön anzusehen, aber man sollte sie niemals auswählen, wenn Zweifel bestehen – und diese bleiben tatsächlich bestehen.
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